Organisatoren lassen maximal minimale Veränderungen zu

Quelle: www.wn.de Bericht vom 13.12.2017 - Von Henner Henning

Das Großturnier im Januar muss sich gar nicht ständig neu erfinden. Der K+K-Cup funktioniert einwandfrei, deshalb setzen die Organisatoren vor allem auf Bewährtes. Festgelegt wurde jetzt die Startreihenfolge für die Bauern-Olympiade.

Alle Jahre wieder – oder eben das geflügelte Wort „the same procedure as every year“ aus dem Kultklassiker „Diner for one“. Der K+K-Cup schreibt seit gefühlten Ewigkeiten an seiner Erfolgsgeschichte, die vom 10. bis 14. Januar 2018 um ein Kapitel erweitert werden soll – und ziemlich sicher auch wird. „All die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Turnier etabliert und gefestigt ist. Der Vorverkauf läuft gut und lässt erahnen, dass der Zuspruch auch diesmal wieder gut sein wird“, sagt Oliver Schulze Brüning, Turnierchef und Vorsitzender des gastgebenden Reiterverbands Münster.

Na klar, der Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster stand einmal mehr hoch in der Gunst der Zuschauer, der Kür-Abend am Donnerstag war wieder einmal schnell ausverkauft. Aber auch die weiteren Programmpunkte von Mittwoch bis Sonntag wecken Begehrlichkeiten, das Konzept mit der passenden Mischung aus Spitzen- wie Breitensport stimmt. Da wären Schulze Brüning und seine Mitstreiter ja verrückt, wenn sie an dem Rezept dieser erfolgreichen Mixtur experimentieren würden. „Bis auf Kleinigkeiten bleibt alles so, wie es ist“, sagt Schulze Brüning. Ein Sponsor geht, ein neuer kommt, minimale Veränderungen im Messe- und Ausstellungsbereich – das war es, alles bleibt wie es ist.

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Baackmann in einer Reihe mit den ganz Großen


Foto: Frank Wahlert equus24.de

Quelle: www.wn.de Bericht vom 15.01.2017 - Von Henner Henning

Im Flug zum Triumph: Jens Baackmann hat mit seiner Stute Carmen den Großen K+K-Preis von Münster gewonnen und feierte damit einen Heimsieg. Der 32-Jährige startet für den RV Albachten und wohnt am Aasee.

Jetzt ist auch er ganz oben angekommen: Jens Baackmann vom RV Albachten hat den Großen K+K-Preis gewonnen und reiht sich damit in eine lange Reihe äußerst prominenter Kollegen ein.

Hans-Günter Winkler, Paul und Alwin Schockemöhle, Hendrik Snoek, Gert Wiltfang, Hugo Simon (Österreich), Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), Ludger Beerbaum, Marcus Ehning, und, und, und. Die Liste der Sieger im Großen Preis von Münster ist nicht nur lang, sondern auch mit Namen von Reitsportgrößen der vergangenen Jahrzehnte bestückt. Nun wird dieser Reihe ein weiterer Name hinzugefügt – und zwar der von Jens Baackmann.

Der Lokalmatador, der für den RV Albachten startet und einen Katzensprung von der Halle Münsterland am Aasee wohnt, gewann den Großen K+K-Preis von Münster und überwältigte sich damit selbst ein bisschen. „Ich habe eine Gänsehaut. Vor zehn Jahren bin ich hier das erste Mal im Großen Preis geritten, das war ein echtes Highlight. Und das ist es auch jetzt immer noch, aber dieser Sieg fühlt sich unbeschreiblich an“, sagte Baackmann, der mit seiner Stute Carmen den erst 18 Jahren alten Lars Volmer mit Maja noch abfing und Toni Haßmanns Angriff im Sattel von Bien-Aimee de la Lionne überstand.

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Positive Bilanz: Viel mehr geht nicht

Quelle: www.wn.de Bericht vom 16.01.2017

Kommentar zum K+K-Cup 2017 - Von Michael Schulte

Bilanz positiv, Ergebnis hervorragend, Perspektive ausgezeichnet. Kein Wunder, dass Oliver Schulze Brüning ein wenig Stolz verspürt. Der Turnierchef blickt zurück auf fünf Tage Spitzensport, tolle Stimmung und „volle Hütte“. Und er weiß genau, dass viel mehr nicht geht.

Nimmt man die Abstimmung mit den Füßen, dann ist der K+K-Cup längst am Limit angekommen. Ob Hengstgala oder Bauernolympiade, die Halle ist ausverkauft. Ganz zu schweigen von Gespannfahren, Kostümspringen, Großer Preis und den Dressurentscheidungen. Schulze Brüning sieht darin nur einen Nachteil: Wenn er schnell von A nach B muss, dann kann es etwas dauern.

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LVM- Dressurchampionat: Dorothee Schneider gewinnt in Münster

Pressemitteilung

Münster, 15. Januar 2017- Münsters traditionsreiches Turnier ist immer ein Ziel für Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider (Framersheim) und ganz entspannt bedankte sich die Pferdewirtschaftsmeisterin sowohl bei der LVM Versicherung, als auch beim Reiterverband Münster für „dieses schöne Turnier und die tollen Prüfungen“. Nur kurz zuvor hatte Schneider mit Sammy Davis jr. - Sieger des Louisdor-Preis-Finales 2016 - den Grand Prix Special im Preis der LVM-Versicherung gewonnen. Mit 77,62 Prozent setzte sich das Paar souverän an die Spitze. „Pferde ausbilden ist mein Leben“, sagt Dorothee Schneider ganz schlicht. Die Früchte dieser Arbeit kann die Mannschafts-Olympiasiegerin immer wieder „ernten“ und hat sichtlich Spaß daran.


Foto: Frank Wahlert

Solide weiter ausbilden, so lautet ihr Plan für die etwas jüngeren Pferde, Olympiapferd Showtime FRH wird in der Saison sehr gezielt und dosiert eingesetzt, ließ Schneider wissen. Immerhin ist 2017 ein Europameisterschaftsjahr. Platz zwei eroberte in der Halle Münsterland Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damsey FRH. „Ich hatte heute Freude an ihm“, strahlte die Weltcupsiegerin von 2013, „wir kennen uns ja gerade eben ein Jahr und er ist echt ein Charakterpferd“. Zufrieden mit Daily Pleasure und der eigenen Leistung äußerte sich auch die Drittplatzierte Beatrice Buchwald, die seit wenigen Wochen in Dinslaken auf dem Gut Kostenschlag selbstständig ist und eine ganze Reihe neuer, junger Pferde, aber eben auch den 15 Jahre alten Daily Pleasure als Grand Prix-Pferd zur Verfügung hat. Das LVM Dressurchampionat, zu dem auch die Grand Prix Kür am Sonntagnachmittag beim K+K Cup zählt, markiert gleich zum Jahresbeginn ein echtes Glanzlicht im deutschen Dressursport.

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Aufgeholt: RV Gustav Rau Westbevern gewinnt Bauernolympiade - Jörg Oppermann sichert sich Championat

Münster, 14. Januar 2017 - Die dritte und letzte Teilprüfung im Karl-Gessmann-Gedächtnispreis, 81. Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster, brachte die Entscheidung. Im „Endspurt“ holte der Titelverteidiger RFV Gustav Rau Westbevern auf und sicherte sich dank der guten Ergebnisse im Springen die entscheidenden Punkte, um der RFV Nienberge-Schonebeck noch vom ersten Rang zu verdrängen.




Foto: Mark Große Feldhaus

Glücklich, zufrieden, aber auch mit großem Respekt vor Nienberge-Schonebeck feierte die Mannschaft Westbevern den Erfolg. „Wir brauchen solche Vereine, die im Wettkampf dabei sind, dass ist ja für uns alle gut und ich hätte es dem RFV Nienberge-Schonebeck wirklich gegönnt, auch wenn wir uns natürlich riesig freuen“, unterstrich Britta Weiligmann, Vorsitzende des Seriensiegervereins in der „Bauernolympiade“. Mit einem hohen Maß an Motivation und guten Nerven machten sich Westbeverns Reiterinnen und Reiter an die Arbeit. O-Ton Springtrainer Matthias Schnüpke: „Wir bleiben ruhig und dann geht das schon…“

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Teamspirit pur beim K+K Cup in Münster

Pressemitteilung

Münster, 12. Januar 2017 - Teamgeist steht hoch im Kurs beim K+K Cup in der Halle Münsterland und der Messehalle Nord. Der RV Münster sicherte sich im Preis der Raiffeisen-Märkte den Sieg im Mannschaftsspringen Kl. L und zwar mit einen sehr souveränen Leistung: Sabrina Zurheiden, Vicky Venschott und Nicole Lechtermann machten es dem einzigen Mann in der Runde ganz komfortabel - nach drei fehlerfreien Vorstellungen, konnte Alexander Potthof praktisch eine „Trainingsrunde“ reiten - der Sieg war dem Team nicht mehr zu nehmen.



Den Münsteranern folgte im Mannschafts-Springcup der Kreisreiterverbände der KRV Steinfurt und auf Platz drei der KRV Warendorf. Steinfurt konnte bereits am Mittwoch als Sieger der Mannschaftsspringprf. Kl. M** im Reckhorn-Preis auftrumpfen und auch die „Dressurfraktion“ trabte in Münster auf`s Podium. Das Steinfurter Dressur-Trio wurde hinter Ennepe-Ruhr-Hagen und Coesfeld Abordnung drittplatziertes Team.

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Fünfmal die Traumnote für RV Nienberge-Schonebeck

Quelle: www.wn.de Bericht vom 12.01.2017

Volles Haus und tolle Stimmung: Wie immer ist die Halle Münsterland ausverkauft, wenn sich die Reitervereine des Münsterlandes um den Sieg in der Bauernolympiade streiten.


Foto: Jürgen Peperhowe

Von Michael Schulte
Münster - Der RV Nienberge-Schonebeck geht als führende Mannschaft aus der Kür um die Wanderstandarte der Stadt Münster. Die Equipe von Reitlehrerin Sabrina Geßmann sammelte vor rund 3000 Zuschauern in der Halle Münsterland gleich fünfmal die Wertnote 10 ein. Seriensieger RV Westbevern folgt auf Rang zwei, das Springen am Samstag wird nun die Entscheidung bringen.

Da sage noch einer, die „ Bauernolympiade “ sei fest in Westbeverner Hand. Der Abonnementgewinner der Wanderstandarte der Stadt Münster musste gestern nach starker Dressur einen Dämpfer in der Kür einstecken. Nur Platz drei für das erfolgsverwöhnte Team aus dem Telgter Stadtteil, da war guter Rat teuer. „Wir können nicht jedes Mal erwarten, sechsmal die Traumnote zehn zu bekommen wie im vergangenen Jahr“, sagte Reitlehrerin Tanja Alfers, der die Enttäuschung allerdings anzumerken war. Diese bezog sich in erster Linie auf die recht strenge Bewertung, nicht so sehr auf die – allerdings – auch nicht optimale Vorstellung.

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Dressur-Equipe wird Fünfte - Springreiter scheiden in der Quali aus

Quelle: www.wn.de Bericht vom 11.01.2017


Foto: Jürgen Peperhowe

Maike Mende und ihr Wallach Dandy zogen am Westfalentag mit Münsters Equipe in das Finale ein. Dort belegte das Duo dann mit Johanna Klippert und Bravissimo den fünften Rang, der KRV Ennepe-Ruhr-Hagen gewann wie im Vorjahr.

Münster - Mit dem Westfalentag hat am Mittwoch der K+K-Cup in der Halle Münsterland begonnen. Die Mannschaften aus dem Münsterland verpassten dabei freilich größere Erfolge.

Von Henner Henning

Schon einige Jahre liegen die letzten Triumphe der Mannschaften vom Kreisreiterverband Münster beim Westfalentag zurück. 2012, als die Westfälischen Mannschaftsmeisterschaften erstmals beim K+K-Cup ausgetragen wurden, gewann die Dressur-Equipe, ein Jahr später feierten die Springreiter ihren letzten und einzigen Heimsieg.

Und das Warten auf den nächsten Erfolg geht mindestens zwölf Monate weiter. Denn während das Trio im Viereck zumindest das Finale erreichte und dort Platz fünf belegte, verpassten die Springreiter die Entscheidung, in der sich Steinfurt im Stechen gegen Recklinghausen durchsetzte und so den Titel verteidigte.
Springreiter starten gut

Dabei hatte es im Parcours für das Quartett von Philipp Winkelhaus, der erstmals das Amt des Teamverantwortlichen von Turnierchef Oliver Schulze Brüning übernommen hatte, gut begonnen. Philipp Hartmann (RFV Handorf-Sudmühle) hatte mit Hirtentanz eine Nullrunde vorgelegt, die Basis war geschaffen.

Doch die Rückschläge folgten prompt. Ulrike Bruns (RV Nienberge) war lange souverän im Sattel von Levistino unterwegs, ehe der 15 Jahre alte Wallach am letzten Hindernis die obere Stange touchierte und diese fast in Zeitlupe auf den Boden fiel. Und da in der Folge Ann-Kathrin Brune (RV Albachten) mit Carly sowie Niklas Engemann (RV St. Hubertus Wolbeck) mit Eternity jeweils zwei Abwürfe hatten, war das Aus besiegelt – mit Platz elf in der Endabrechnung.
Dressur-Reiterinnen

Erheblich besser lief die Qualifikation für die drei Dressur-Amazonen Münsters. Maike Mende (Wolbeck) mit Dandy als Neunte, Sabrina Geßmann (RFV Nienberge-Schonebeck) mit Bel Air als Elfte und Johanna Klippert (Albachten) – sie war Mannschaftsführerin und Reiterin in Personalunion – mit Bravissimo als 14. der Einzelwertung schafften eine Punktlandung. Platz fünf unter den 16 Teams reichte zum Einzug ins Finale der besten fünf.

„Damit können wir zufrieden sein. Klar will jeder gewinnen, aber das ist in dem guten Starterfeld nicht ganz einfach“, erklärte Klippert, die im Finale die Aufgabe (M 10) ritt. Doch wie im Anschluss bei Mendes Kür-Auftritt lief es auch bei ihr nicht nach Plan, beide Darbietungen im Viereck waren nicht frei von Fehlern. „Maike war etwas spannig, ich etwas müde. Da geht dann nicht mehr. Aber das ist für uns nicht schlimm“, meinte Klippert, die wie ihre Teamkolleginnen die abschließende Platzierung fair akzeptiert und damit gut leben konnte.

Wie bei den Springreitern war auch in der Dressur der Vorjahressieger wieder der Beste. Der KRV Ennepe-Ruhr-Hagen mit den Finalpaaren Anna Dölger mit Robin sowie Carola Timpe mit Abagon gewann vor den Teams aus Coesfeld und Steinfurt. Direkt vor Münster landete auf Rang vier die Equipe Unna-Hamm.