2016 - Gelungener Vierkampf beim Reitverein St. Georg Münster

01.11.2016, Bericht: Hanne Nünning
Abwechslungsreichen Sport gab es am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein beim Vier-und Dreikampf mit 50 Teilnehmer/-innen an der Reitanlage St. Georg Münster, dem ausrichtenden Verein in Zusammenarbeit mit dem Reiterverband Münster.
Teilnehmer/-innen von 8 bis 50 Jahren waren in unterschiedlichen Leistungsklassen vom Einsteiger-Dreikampf bis hin zu einer Sichtung auf A-Niveau für das Münster-Team für das Westfälische Mannschafts-Championat im nächsten Frühjahr am Start. 50m-Freistil-Schwimmen, 2000m-Geländelauf, E-oder A-Dressur sowie E-oder A-Stilspringen standen auf dem Programm. Das Event stellte eine gelungene Mischung aus Breiten-und Leistungssport dar.
Die 17-jährigeAnna Schulze Zuralst bewies ihre Vielseitigkeit und siegte in der A-Prüfung mit 5481Punkten vor Charlotte Strotmeier mit 5298 Punkten (beide RFV Albersloh) und Theresa Brinkmann (RFV Nienberge-Schonebeck) mit 5245 Punkten. Den E-Vierkampf konnte die erst 10 Jahre alte Greta Berkemeier mit 5334 Punkten - ebenfalls vom RFV Albersloh - vor Carolin Entrup mit 5182 Punkten (RV Senden) für sich entscheiden. Dritte wurde hier Charlotte Schwarz vom RV Hiltrup mit 5091 Punkten. Im Dreikampf hatte Johanna Kranz (RV Emsdetten) mit 2698 Punkten die Nase vorn vor Elisa Linneweber (RV Kalthof) mit 2538 Punkten und Ole Ottmann (RFV Handorf-Sudmühle) mit 2444 Punkten. Den Familienwettkampf entschied Familie Hennecke für sich (RFV Münster-Sprakel) vor Familie Hülsmann/Linneweber (RV Kalthof) und Familie Eggenhaus vom RV Gustav Rau Westbevern.

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Sontags Punktlandung bringt Beckum den Sieg

WN 08.01.2016

Haben gut lachen: Thomas Eikenkötter, Farina Fuest, Trainer Herbert Figgener, Lina Thülig und der nervenstarke René Sontag (von links), die für den Altkreis Beckum siegten.


Foto: Peter Leßmann

Einen motivierenden Klaps gab René Sontag seiner siebenjährigen Stute Cerentina vor dem entscheidenden Ritt im Mannschaftsspringen der Kreisreiterverbände. Es war die Aufforderung, möglichst schnell und fehlerfrei durch den Parcours zu kommen, um die Vorgabe des Kreisreiterverbands Coesfeld zu knacken und den Altkreis Beckum noch auf den ersten Platz zu führen. Und der Klaps hatte Erfolg.

Von Henner Henning

Sontag glückte eine Punktlandung, seine 45,66 Sekunden bedeuteten nicht nur die beste Runde der Prüfung, sondern auch den hauchzarten Vorsprung von 87 Hundertstel vor dem Konkurrenten Coesfeld.

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Publikumsmagneten: Attraktive Abende mit Hengstgala, Bauernolympiade und Gespannfahren

WN 05.01.2016

Die wilde Hatz durch das Labyrinth, die hier Michael Bügener mit seinen vier Ponys bewältigt, hat in der Gunst der Zuschauer einen besonderen Platz.


Foto: Jürgen Peperhowe

Es sind nur Kleinigkeiten, die Oliver Schulze Brüning und der ausrichtende Reiterverband Münster am K+K-Cup seit Jahren verändert. Dann zumeist im organisatorischen oder logistischen Bereich, auch in der Ausstellungshalle sowie in der Wegführung gab es Verbesserungen.

Von Henner Henning

„Wir ruhen uns nicht aus und wollen das Turnier weiter optimieren“, sagt Schulze Brüning, der am sportlichen Programm so gut wie gar nicht rüttelt. „Dafür gibt es keinen Grund, die Zuschauerzahlen geben uns recht. Unser Angebot kommt an“, meint der Turnierchef.

In der Tat hat sich das sportliche Geschehen beim K+K-Cup in den vergangenen Jahren etabliert, die abendlichen Veranstaltungen im Rahmenprogramm sind bei den Besuchern mittlerweile Renner. So ist die Hengstgala am Mittwoch fast ausverkauft, wenn Stationen wie Holkenbrink, Ligges, Rüscher-Konermann oder Beerbaum Stables und das Gestüt Zangersheide ihre Vererber vorstellen. „Mit den Stationen von außerhalb und aus der Region haben wir eine gute Mischung“, erklärt Schulze Brüning, der sich auf einen gut besuchten Eröffnungsabend freut.

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Neue Route im Turnier-Areal Der Weg ist das Ziel

WN 05.01.2016

Es war ein Versuch. Und die ersten Reaktionen der Zuschauer schwankten im vergangenen Jahr zwischen Verunsicherung und Verständnis. Verzweifelt war niemand, aber mancher begeistert.

Von Michael Schulte

„Mensch, die haben ja hier noch eine Halle. Die sehe ich zum ersten Mal“, entfuhr es so manchem Gast, als er vom Haupteingang zuerst einmal rechts abgeleitet wurde. Da kam er in die Messehalle Nord, in die Heimat der Dressur. Und er staunte nicht schlecht, als er das Ambiente unter die Lupe nahm. Es war gegenüber den Vorjahren alles ein wenig aufgehübscht worden. Die Aussteller waren mehr geworden und hatten ihr Verpflegungsangebot erweitert, der Abreiteplatz war „gedreht“ und vergrößert worden. Dazu hatte sich auch bei der Tribüne einiges zum Besseren entwickelt: Größer, feiner, schöner.

Der Gast wurde weitergeführt durch das Foyer in die Messehalle mit dem attraktiven Angebot der zahlreichen Aussteller, mit dem Treffpunkt Wein- und Bierstand sowie dem Abreiteplatz für die große Halle. Dort konnte er sich einstimmen auf das nächste Event, das er in der Halle Münsterland erleben wollte: Einlass allerdings nur mit Sitzplatzkarte.

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Die „Bauernolympiade“ - einfach Kult - Der Renner beim Hallenturnier

WN 05.01.2016

Mit dem Begriff „Kult“ sollte sparsam umgegangen werden. Wenn aber eine Veranstaltung im Rahmen des münsterischen Hallen-Reitturniers den Kultstatus für sich beanspruchen kann, dann ist das die „Bauernolympiade“. Offiziell geht es bei diesem Vergleich der Reitvereine aus Münster und dem ehemaligen Landkreis Münster um die Wanderstandarte der Stadt. In Dressur, Kür und Springen geht es um Plätze und Punkte – sowohl für das Team als auch in der Einzelwertung.

Von Michael Schulte

Aber inoffiziell geht es um etwas noch Größeres: Um einen Start in einer ausverkauften Halle Münsterland, angefeuert von vielen Vereinskollegen und Freunden. Es geht um das Highlight der ländlichen Reiterei überhaupt, bei dem jeder mitmischen möchte.

Die „Bauernolympiade“ ist eine Ur-Münsteraner Einrichtung. Hier erfunden, hier installiert, hier zum Kultstatus ausgebaut.

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Turnierchef Oliver Schulze Brüning: Der Mannschaftsspieler

WN 04.01.2016

Beim K+K-CUP hat er schon einige Jahre mitgearbeitet, aber die letzte Verantwortung lag damals immer bei seinem Vater Bernd. Jetzt steht Oliver Schulze Brüning vor „seinem“ vierten Turnier, das er an vorderster Front vorbereitet und leitet.


Foto: Jürgen Peperhowe

Der Boss und die Vorstandsmannschaft des Reiterverbandes: Christian Lütke Harmann, Rainer Stegemann, Rainer Kohaus, Oliver Schulze Brüning, Christian Gäher und Britta Potlitz (von links).

Von Michael Schulte

Eine Woche vor dem ersten Einritt besticht er mit einer Gelassenheit, die überrascht. Er begründet das: „Ich habe ein gutes Team. Jeder hat seinen Bereich, alle machen einen tollen Job.“ Kümmern muss er sich nicht um alles, zum Glück. Ginge auch gar nicht. Aber er möchte über alles informiert werden. „Wenn ich gefragt werde, möchte ich auch antworten können.“

Die Sache mit den Eintrittskarten ist die von Geschäftsführer Rainer Kohaus. Auch da könnte Oliver Schulze Brüning sagen: „Zum Glück.“ Denn der Job ist undankbar: Weil die Anfragen oft das Angebot übersteigen. Und Absagen erteilt niemand gern.

Aber es ist Jammern auf hohem Niveau, wenn man sich darüber beklagt, dass zu viele Menschen um Einlass bitten. Kohaus: „Gerade am Donnerstagabend sowie am Samstag und Sonntag sind die Sitzplätze sehr begehrt.“

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Agravis-Zukunftspreis: Mehr Chancen für den Nachwuchs

WN 04.01.2016

Noch vor einem Jahr war der K+K-Cup der Austragungsort des Finals, diesmal startet der Agravis-Zukunftspreis in der Halle Münsterland in seine neue Runde. Der Wettbewerb für Springreiter unter 25 Jahre erfährt dabei eine Aufwertung.
Von Henner Henning

Neben der Veranstaltung in Münster und dem Agravis-Cup in Oldenburg erweitert Nörten-Hardenberg die Serie, dazu stockt der Sponsor das Preisgeld auf 10 000 Euro auf.

Die Hälfte davon geht nach den neun S-Springen – berücksichtigt werden die jeweils drei schwersten Prüfungen bei den drei Turnieren – an den Punktbesten, der im Vorjahr Maurice Tebbel (Emsbüren) war.

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Der große Preis: Außenseiter sorgen öfter für Überraschungen

WN 04.01.2016


Foto: Jürgen Peperhowe

Strahlender Sieger 2015: Toni Haßmann gewann den Großen Preis von Münster – zum zweiten Mal nach 2000.

Von Henner Henning

Es sind die ganz großen Namen des deutschen Springsports, die die Siegerliste beim K+K-Cup zieren. Hans-Günter Winkler, Alwin und Paul Schockemöhle, Gert Wiltfang, Ludger Beerbaum, Christian Ahlmann oder Marcus Ehning – sie alle gewannen mindestens einmal den Großen Preis in der Halle Münsterland.

Doch bei dem Traditionsturnier, das zum 139. Mal in Münster ausgetragen wird, nutzten in der Vergangenheit auch immer wieder Außenseiter zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres ihre Chance. Man denke an Karl Brocks 2006, Sebastian Karshüning 2010 oder ein Jahr später an Hans-Thorben Rüder, die für faustdicke Überraschungen sorgten.

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